Kunstdruck Germania auf der Wacht am Rhein von Lorenz Clasen

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Germania auf der Wacht am Rhein von Lorenz Clasen

Reproduktion des Gemäldes von Lorenz Clasen, 1860 im Format DIN A3 (42 x 29,7 cm), vierfarbiger Druck

Im Original Öl auf Leinwand im Format 200 x 159 cm

Auf der Wacht am Rhein steht Germania, das Symbol der deutschen Nation, und blickt über den Rhein in die Ferne nach Westen. Dort liegt Frankreich, das Napoleon III. in das Zweite Kaiserreich überführt hatte. 1859 hatte Napoleon III. dem Kaisertum Österreich im Sardinischen Krieg eine empfindliche Niederlage bereitet. Durch eine kühne Außen- und Kriegspolitik konnte das Zweite Kaiserreich im Zuge des Risorgimento 1860 sein Staatsgebiet im Südwesten um die Grafschaft Nizza und Teile Savoyens erweitern.

Dies rief in Deutschland, insbesondere in den Rheinlanden, Erinnerungen an die Annexion des linken Rheinufers in der Franzosenzeit und an die Rheinkrise hervor. Die Rheinkrise war 1840 durch Äußerungen des französischen Ministerpräsidenten Adolphe Thiers ausgelöst worden. Darin hatte Thiers die Forderung aufgestellt, Frankreich solle sich erneut bis auf das linke Rheinufer ausdehnen.

Gegen diese expansionistischen Bestrebungen hatte der patriotische Dichter Max Schneckenburger das Gedicht Die Wacht am Rhein verfasst. 1854 wurde der Liedtext durch den Krefelder Chorleiter Carl Wilhelm vertont, wodurch das Lied bald hohe Popularität erlangte. Daran knüpft auch der Titel des Bildes an: Germania auf der Wacht am Rhein.

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Beschreibung

Germania auf der Wacht am Rhein von Lorenz Clasen

Reproduktion des Gemäldes von Lorenz Clasen, 1860 im Format DIN A3 (42 x 29,7 cm), vierfarbiger Druck

Im Original Öl auf Leinwand im Format 200 x 159 cm

Auf der Wacht am Rhein steht Germania, das Symbol der deutschen Nation, und blickt über den Rhein in die Ferne nach Westen. Dort liegt Frankreich, das Napoleon III. in das Zweite Kaiserreich überführt hatte. 1859 hatte Napoleon III. dem Kaisertum Österreich im Sardinischen Krieg eine empfindliche Niederlage bereitet. Durch eine kühne Außen- und Kriegspolitik konnte das Zweite Kaiserreich im Zuge des Risorgimento 1860 sein Staatsgebiet im Südwesten um die Grafschaft Nizza und Teile Savoyens erweitern.

Dies rief in Deutschland, insbesondere in den Rheinlanden, Erinnerungen an die Annexion des linken Rheinufers in der Franzosenzeit und an die Rheinkrise hervor. Die Rheinkrise war 1840 durch Äußerungen des französischen Ministerpräsidenten Adolphe Thiers ausgelöst worden. Darin hatte Thiers die Forderung aufgestellt, Frankreich solle sich erneut bis auf das linke Rheinufer ausdehnen.

Gegen diese expansionistischen Bestrebungen hatte der patriotische Dichter Max Schneckenburger das Gedicht Die Wacht am Rhein verfasst. 1854 wurde der Liedtext durch den Krefelder Chorleiter Carl Wilhelm vertont, wodurch das Lied bald hohe Popularität erlangte. Daran knüpft auch der Titel des Bildes an: Germania auf der Wacht am Rhein.

Beschreibung und Deutung der „Germania auf der Wacht am Rhein“

Germanias blondes Haar ist bekrönt durch eine Corona aus Eichenlaub, einem Symbol für Deutschland. Über einem goldenen Kleid trägt sie als Überhang einen purpurnen Mantel, der von einer mit Edelsteinen besetzten Borte gefasst ist. In ihrer Linken hält sie einen Schild aus Eisen mit Goldfassung.

Auf diesem Schild prangen der Doppeladler des Deutschen Bundes und eine Inschrift in goldenen Fraktur-Lettern: Das deutsche Schwert beschützt den deutschen Rhein. Zur Bekräftigung dieser Aussage macht Germania einen Ausfallschritt und setzt das Schwert, das sie in ihrer rechten Hand hält, vor sich auf den Rheinfelsen. Schützend steht sie so vor Reichskleinodien, die hinter ihr auf dem Felsen liegen: Reichskrone, Reichsapfel und Kaiserzepter.

Nicht nur Germanias Bekleidung, in der sich das römisch-deutsche Krönungsornat andeutet, auch die Reichsinsignien weisen darauf hin, dass der Maler ein Anhänger der großdeutschen Reichsidee war, die er in seinem Gemälde als Heiliges Römisches Reich historistisch imaginiert. Eine mittelalterliche Stadt am Ufer des Rheins versinnbildlicht das in historisch-romantischer Rückbesinnung gedachte Reich, zu dessen Schutz Germania in dem Bild programmatisch auftritt.

Um den Gedanken der Verteidigung auszudrücken, ist die Stadt mit starken Mauern und Türmen bewehrt. Allerdings ist ein Teil der Stadtmauer eingefallen, was auf einen mangelhaften Zustand der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands hinweist. Der majestätisch mäandrierende Flusslauf, dessen Schleifen sich in der Tiefe einer abendlichen Landschaft verlieren, greift ein bekanntes Bildmotiv der Landschaftsmalerei der Rheinromantik auf und kann als Sinnbild der Geschichte und der philosophischen Formel panta rhei verstanden werden.

So erscheint der Rhein als „Geschichtslandschaft“ und „Schicksalsfluss“ Deutschlands, als der „deutsche Rhein“, der durch Entschlossenheit und Einheit der Nation vor dem Zugriff des „Erbfeindes“ zu schützen ist. (Quelle: Wikipedia)

 

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