Generaloberst Franz Halder. Generalstabschef 1938–1942

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Generaloberst Franz Halder

Generalstabschef 1938–1942

von Heidemarie von Schall-Riaucour

Die Autorin Heidemarie Gräfin von Schall-Riaucour ist die Enkelin des Generalobersten Franz Halder und konnte für diese Biographie des früheren Generalstabschefs des deutschen Heeres (1938–1942) eine Fülle unveröffentlichten Materials verwenden. Neben Korrespondenzen und Fallstudien aus Halders Privatarchiv stützte sie sich vor allem auf direkte Äußerungen und Feststellungen des bedeutenden Militärstrategen. Damit erhält dieses Werk den Rang einer Primärquelle.

Artikelnummer: 9783938176054 Kategorien: , ,

Beschreibung

Generaloberst Franz Halder

Generalstabschef 1938–1942

von Heidemarie von Schall-Riaucour

Die Autorin Heidemarie Gräfin von Schall-Riaucour ist die Enkelin des Generalobersten Franz Halder und konnte für diese Biographie des früheren Generalstabschefs des deutschen Heeres (1938–1942) eine Fülle unveröffentlichten Materials verwenden. Neben Korrespondenzen und Fallstudien aus Halders Privatarchiv stützte sie sich vor allem auf direkte Äußerungen und Feststellungen des bedeutenden Militärstrategen. Damit erhält dieses Werk den Rang einer Primärquelle.

Halder war ein auch vom Gegner geachteter militärischer Fachmann und ein moderner Feldherr mit Intuition und operativer Begabung, der frühzeitig den hohen Stellenwert der Panzerwaffe für die Kriegsführung erkannte. Undogmatisch und mit viel Verständnis für die Weiterentwicklung von Strategie und Taktik durch die Technik, galt er als überragender Bewegungsstratege. Die großen militärischen Erfolge der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1939 bis zu seiner Entlassung durch Hitler im September 1942 waren maßgeblich das Ergebnis seiner Generalstabsarbeit.

Der gläubige Protestant und leidenschaftliche deutsche Patriot, der einer alten bayerischen Offiziersfamilie entstammte, erkannte bereits früh die verhängnisvolle Politik Hitlers. Aus politisch-sittlicher Verantwortung vor Nation und eigenem Gewissen suchte Halder – zwischen traditionellem militärischen Gehorsam und Auflehnung gegen eine als unmoralisch erkannte Staatsmacht – einen Weg des Widerstandes innerhalb der Führung der Deutschen Wehrmacht.

ISBN: 978-3-949780-18-9

480 Seiten, Paperback-Ausgabe, mit 16 Bildseiten

Format: 210 x 148 mm

Inhalt

Vorwort von General a. D. Adolf Heusinger
Einführung

ERSTER TEIL: DER MENSCH HALDER
1. Versuch einer Charakterisierung
2. Das sogenannte Kriegstagebuch Halders

ZWEITER TEIL: DER SOLDAT HALDER
1. Offizierstum im Umbruch der Zeiten
2. Das Phänomen Hitler
3. Der deutsche Generalstab des Heeres
4. Halder als Chef des Generalstabs des Heeres (1938-1942)
5. Das Duumvirat Brauchitsch – Halder
6. Halders Zusammenarbeit mit anderen militärischen Führern
7. Der Gegensatz OKH-OKW
8. Notizen zum Anteil Halders am militärischen Geschehen bis zum Umschwung 1942 188
Der Aufmarschentwurf gegen die Tschechoslowakei / Der Polenfeldzug /Zur Auseinandersetzung um die Entstehungsgeschichte des Operations planes West (Frankreich) / Halders Gedanken zum „Unternehmen Seelöwe‘‘ (Invasion Englands) / Der Feldzug gegen Sowjetrußland

DRITTER TEIL: HALDERS WIDERSTAND GEGEN HITLER
1. Widerstand im Dritten Reich
2. Die Rolle Halders im Widerstand
3. Beck und Halder
4. Halders Zusammenarbeit mit und persönliche Beziehungen zu anderen Hitlergegnern in OKH, OKW, Truppe und AA
5. Der Aktionsplan des Septemberputsches 1938 – Vorverhandlungen und technische Planung
6. Die Lage der Opposition zwischen Münchner Abkommen und Kriegsausbruch
7. Die Staatsstreichpläne im Winter 1939/40
8. Der sogenannte X-Bericht – Inhalt und eventuelle Modifikation
9. Allgemeine Schwierigkeiten des Widerstands seit Oktober 1939
10. Halders Oppositionshaltung vom Sommer 1940 bis zum Juli 1944

BIOGRAFISCHER NACHTRAG: HERKUNFT, ERZIEHUNG UND LEBENSWEG HALDERS

Quellen- und Literaturverzeichnis
Abkürzungen
Namenverzeichnis

Rezensionen zur Biographie von Generaloberst Franz Halder:

„Die sichere und bestimmte Diktion des Buches läßt etwas von der Art Halders spüren. Seine dokumentarischen Grundlagen und sein bekenntnishafter Charakter geben ihm hohen Quellenwert.“ – Prof. Karl Bosl

„Die Autorin war in der glücklichen Lage, unveröffentlichtes Material aus dem Privatarchiv Halders benutzen zu können. Man spürt, daß sie viele Gespräche mit Halder geführt hat. So stellt ihre Arbeit bis zu einem gewissen Grade einen Ersatz für die Memoiren dar, zu denen sich der Generaloberst niemals entschließen konnte…

Die Beziehungen zwischen Politik und Militär, besonders die Institution des Generalstabs, rücken mit Recht immer wieder in den Mittelpunkt. Daneben aber wird das Bild der Persönlichkeit Halders so deutlich, wie es bisher in keiner Darstellung der Fall gewesen ist.“ – Prof. Walter Bußmann

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