Neuerscheinungen 2019

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Bilanz des Zweiten Weltkrieges

642 Seiten, Paperback

ca. 20 Karten und graphische Darstellungen

lieferbar!

Eine schonungslos ehrliche und nüchterne Bilanz des Zweiten Weltkrieges aus deutscher Perspektive: selbstkritisch und faktenorientiert. Ursachen, Verlauf und Auswirkungen des Krieges werden sachlich, differenziert und auf hohem professionellen Niveau analysiert und die großen geo- und militärpolitischen Zusammenhänge prägnant dargestellt.

Folgende Sachverständige haben an diesem Werk mitgewirkt:

Vizeadmiral Kurt Assmann, Generaloberst Heinz Guderian, Prof. Dr. Freiherr von der Heydte, Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Rechtsanwalt Dr. Paul Leverkuehn, Generaloberst Hasso von Manteuffel, Staatssekretär a.D. Hans Joachim Riecke, Reichsfinanzminister a.D. Graf Schwerin von Krosigk, General der Infanterie Kurt von Tippelskirch, Professor Dr. Helmut Arntz, Konteradmiral Eberhard Godt, Hans Kehrl, Dipl.-Ing. Walter Kumpf, Dr. Hans Laternser, Walter Lüdde-Neurath, Prof. Dr. Karl-Heinz Pfeffer, Werner Picht, Generaloberst Dr. Lothar Rendulic, General der Feuerschutzpolizei Hans Rumpf, Generalleutnant Dipl.-Ing. Erich Schneider, Rudolf Sulzmann, Oberst Hermann Teske, Generalmajor Alfred Weidemann
Diese Bilanz des Zweiten Weltkrieges wurde erstmals 1953, also noch unter den unmittelbaren Eindrücken des tragischen Geschehens veröffentlicht. 27 hervorragende Experten aus allen Lebensbereichen, die fast alle Führungspositionen im Dritten Reich innehatten, analysieren Entstehung, Verlauf und die katastrophalen Auswirkungen des Krieges, der viele Millionen Tote, zerstörte Städte, ruinierte Länder, massenhafte Vertreibungen von Menschen aus ihrer Heimat und schließlich den machtpolitischen Niedergang der europäischen Staaten und ihres gemeinsamen Kontinentes zur Folge hatte.

Wie sehr der totale Krieg die Ressourcen der Wirtschaft, der Industrie, des Verkehrswesens Deutschlands in Anspruch nahm, wie umfassend Wissenschaft und Forschung, die Finanzpolitik, das Justizwesen, die Ernährungslage in der Heimat und an der Front, die Landwirtschaft und die Volksbildung sich dem Militärischen unterzuordnen hatten, wird aus der Kenntnis der verantwortlich Handelnden untersucht. Die Schwachstellen, Fehlentwicklungen und auch Verbrechen des nationalsozialistischen Systems werden selbstkritisch benannt. Es werden aber auch die enormen Leistungen, die der Krieg den Deutschen an der Front und in der Heimat abverlangte, gewürdigt.

 

Dieses Werk zeichnet sich durch ein hohes Maß an analytischer Sachlichkeit aus. Vermieden werden ganz bewußt die nach 1945 überwiegend moralisierende und ideologisierende Färbung der wissenschaftlichen Bearbeitung der Kriegszeit.

Heinrich Pflanz, Das Kriegsende 1945 in Landsberg a. L. und die Nachkriegszeit

Unbekannte Berichte von Zeitzeugen

ISBN  978-3-938176-77-1

400 Seiten im Format 24 x 17 cm,

fester Einband, gebunden

Erscheinungstermin: 10. Dezember 2019

Der Landsberger Heimatforscher Heinrich Pflanz hat in jahrzehntelanger Arbeit eine Dokumentation über die letzte Phase des Zweiten Weltkrieges und die Nachkriegszeit im Landkreis Landsberg a. L. zusammengestellt. Entstanden ist ein in dieser Form wohl einmaliger Einblick in die Lebenswelt der Menschen kurz vor und nach dem Kriegsende 1945, die geprägt war vom Zusammenbruch des Dritten Reiches, von den letzten Kämpfen einzelner Einheiten der Deutschen Wehrmacht, von Tieffliegerangriffen auf Zivilisten, von marodierenden Soldaten der Alliierten beim Einmarsch und dem Chaos der Nachkriegszeit, in dem die Willkür der französischen und amerikanischen Besatzer und Fremdarbeiterbanden das Leben der Menschen leidvoll bestimmten. Es herrschten Angst, Unsicherheit und allgemeine Rechtlosigkeit.

Heinrich Pflanz ist es gelungen, diese Zeit durch Dokumente, Fotos, Beschreibungen von Lebensschicksalen und viele authentische Zeitzeugenberichte lebendig und anschaulich darzustellen und damit nachempfindbar zu machen.

 

Die Geschehnisse im Landkreis Landsberg a. L. stehen dabei auch beispielhaft für das Schicksal der Menschen in anderen Regionen Deutschlands, in denen mit der Kapitulation am 8. Mai 1945 nicht der erhoffte Frieden einkehrte, sondern sich Not, Gewalt, Leid und Unfreiheit fortsetzten.


Klaus Kunze, Das ewig Weibliche im Wandel der Epochen

Von der Vormundschaft zum Genderismus

ISBN: 978-3-938176-71-9

305 Seiten, zahlreiche vierfarbige Abbildungen, Paperback

Das Buch ist lieferbar!

Genderisten behaupten, die Geschlechtsidentität des Menschen sei nur eine soziale Kategorie, eine Variable, abhängig von kulturspezifischen und historisch wechselnden Vorstellungen. Klaus Kunze deckt bei seinem Gang durch die Epochen das Ideologische und Doktrinäre dieser Sichtweise auf. Dabei richtet er das Augenmerk auf das „ewig Weibliche“, das sich in unterschiedlichen kulturellen Ausformungen seit der Zeit der Germanen über das Mittelalter, die Zeit der Aufklärung, die bürgerliche Epoche bis in die Moderne als Konstante erwiesen hat. Vom Zeitgeist abhängige Aspekte des Frauenbildes änderten sich – die Grundlagen der Mann-Frau-Beziehungen blieben jedoch stets gleich. Moderne naturwissenschaftliche Forschungen im Bereich der Neurowissenschaften und der Genetik bestätigen zunehmend das Angeborenen an unterschiedlichen Verhaltensstrategien von Mann und Frau. Der Jurist Klaus Kunze spürt dieser Geschlechterdifferenz und der speziellen Rolle der Frau in den zurückliegenden Jahrtausenden in seinem Streifzug durch die Geschichte mit fundierten rechts- und kulturgeschichtlichen Kenntnissen nach.

Kunzes Werk ist ein fulminanter Angriff auf Genderismus und ideologisch motivierten Gleichheitswahn und zugleich ein starkes Bekenntnis zu unseren eigenen nationalen und europäischen Traditionen. Unzählige Generationen unseres Kulturkreises haben diesen Strang aus Werten und Traditionen geflochten, weitergegeben und zu einer Geistesgeschichte werden lassen, in der die Verehrung der Frauen und die Liebe zu ihnen als Mütter und Geliebte immer einen herausgehobenen Stellenwert einnahmen. Das hat in Literatur und bildender Kunst kulturelle Blüten von überzeitlicher Bedeutung hervorgebracht. Frauen wirkten kulturell schöpferisch und prägten das Alltagsleben. Selbstbewußt traten sie für ihre Rechte ein und erkämpften schließlich ihre Gleichberechtigung.

Erstmals liegt mit diesem Werk eine epochenübergreifende Darstellung des Weiblichen vor: geschrieben aus einer reinen Bewunderung der Frau und fasziniert vom Zauber der Gegensätze und der ewig gültigen Macht der Liebe zwischen Mann und Frau.

Werner Olles, Grenzgänger des Geistes

Vergessene, verkannte und verfemte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts

ISBN  978-3-938176-72-6

329 Seiten, Paperback, Format: 21 x 14,8 cm

Das Buch ist lieferbar!

Bücher über „vergessene, verkannte und verfemte Schriftsteller“ gibt es wohl einige, aber ein Werk, bei dem die Auswahl der vorgestellten Autoren ganz bewußt vielfältig und rein subjektiv gehalten ist, dürfte eine Ausnahmeerscheinung sein. Zwar gibt es auch hier einen Schwerpunkt, der bei den sogenannten „linken Leuten von rechts“ und den zum Katholizismus konvertierten Schriftstellern liegt, aber die wahre Gemeinsamkeit fast all dieser „Grenzgänger des Geistes“ ist ihr Nonkonformismus und ihr Widerstand gegen das jeweils herrschende System und seine Schergen. So beginnen die Porträts mit dem Dadaisten Johannes Theodor Baargeld, dem heroischen Dandy Gabriele D´Annunzio und dem antibürgerlichen „Kirchenvater“ Leon Bloy und kommen über den linksliberalen Pazifisten Erich Kästner und den tiefgläubigen Reinhold Schneider zum Kriegsberichterstatter der Waffen-SS und TV-Krimi-Autor Herbert Reinecker und zum Nationalbolschewisten und Hitler-Gegner Ernst Niekisch. Der Leser lernt neben dem „weißen“ Konterrevolutionär und „Eurasier“ Edwin Erich Dwinger auch den „Wüstenheiligen“ und Mönch Charles de Foucauld, den ästhetisierenden Okkultisten und Gottsucher Joris-Karl Huysmans, den Freikorps-Kämpfer, Rathenau-Mitattentäter und Anti-Nazi Ernst von Salomon, den überzeugten Nationalsozialisten Hanns Johst, den Emigranten Ernst Sommer, den früheren OAS-Aktivisten und „meditativen Historiker“ (Alain de Benoist) Dominique Venner kennen, der sich aus einer „Ethik des Willens“ heraus und aus Protest gegen die Sedierung der Franzosen, den Angriff auf die Familie, die Zerstörung der Identität Frankreichs und Europas und das planvoll durchgeführte Verbrechen des „Großen Austauschs“ im Mai 2013 vor dem Altar der Kathedrale Notre Dame de Paris erschoß. Als einzigen noch lebenden Autor stellen wir Jean Raspail vor, den „letzten Franzosen“, 93 Jahre alt, bekennender Royalist und gläubiger Katholik, der durch seine Dystopie „Das Heerlager der Heiligen“ zum Propheten der über uns hereinbrechenden Invasion aus den Wüsten und Slums Asiens und Afrikas wurde.

Das Buch hat bewußt keinen lexikalischen Charakter und erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche und politische Korrektheit, sondern versammelt überarbeitete und erweiterte Autoren-Porträts in essayistischer Form, die größtenteils zwischen 1993 und 2019 in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ erschienen sind, einige auch in der sedisvakantistischen römisch-katholischen Zeitschrift „Einsicht“ und anderen nonkonformistischen Periodika.

 

Werner Olles, Jahrgang 1942, war bis Anfang der 1980er Jahre in verschiedenen Organisationen der Neuen Linken (SDS, Rote Panther, Jusos) politisch aktiv. Nach grundsätzlichen Differenzen mit der Linken Konversion zum Konservativismus und traditionalistischen Katholizismus sowie rege publizistische Tätigkeit in Zeitungen und Zeitschriften dieses Spektrums. Bis zu seiner Pensionierung Angestellter in der Bibliothek einer Fachhochschule, seither freier Publizist.


Rolf Stolz, Gegenfragen - Politische Essays IV

212 Seiten, Paperback

Das Buch ist bereits lieferbar!

GEGENFRAGEN stellt das Bestehende und die üblichen Vorurteile in Frage. In Aufsätzen aus vier Jahrzehnten antwortet das Buch auf Lebensfragen unserer politischen Existenz - Dissonanzen und Gegensätzliches eingeschlossen. Angesichts einer gigantischen Zuwanderung geht es um Integration und Assimilation als Staatsziele, um Befreiung vom Islamismus.

Deutschland steht im Mittelpunkt der Überlegungen. Zu klären ist, warum Hoffnungen auf ein anderes und besseres Land sich nicht erfüllten und wie die mitteleuropäischen Traumata aus der Epoche der Vertreibung und des Völkermords nachwirken. Die Notwendigkeit bleibt, das Vergessen zu wehren und nicht nachzulassen im Widerstand.


Der Publizist, Photograph und Diplom-Psychologe Rolf Stolz war seit 1967 im SDS aktiv. Seit 1979 gehörte er zur Bundesprogrammkommission der GRÜNEN und bis 1981 zu deren Bundesvorstand. Er ist weiterhin (dissidentisches) Mitglied dieser Partei. Von 1984 bis 1990 war er Sprecher des Initiativkreises „Linke Deutschlanddiskussion", von 1990 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender des „Friedenskomitees 2000 für Entmilitarisierung, Truppenabzug und Selbstbestimmung". Rolf Stolz ist heute Autor u.a. der Wochenzeitung "Junge Freiheit" und der Zeitschrift "COMPACT".

Anthropologie des früheren Ostdeutschlands (vor 1945), Andreas Vonderach

Ethnische Schichtung und Sozialbiologie

128 Seiten, Paperback

bereits erschienen

Zu den Aufgaben einer biologischen Anthropologie gehört auch die Erforschung des eigenen Landes und Volkes unter landeskundlich-landesgeschichtlichen Gesichtspunkten. Menschen unterschiedlicher Herkunft unterscheiden sich nicht nur in ihrer DNS voneinander, sondern auch in sichtbaren Merkmalen der Gestalt, der Physiognomie und Pigmentierung. Besonders die ältere Anthropologie trug viele Daten über diese Merkmale zusammen. Der Anthropologe Andreas Vonderach wertet in diesem Buch ein anthropologisches Datenmaterial aus den 1950er Jahren von 2759 14jährigen Vertriebenen aus und holt mit diesem eine anthropologische Landeskunde des früheren Ostdeutschlands vor 1945 nach, die es bis jetzt noch nicht gegeben hat. Er wertet die anthropologischen Daten einschließlich der Familienamen in Hinblick auf ihre geographische Verteilung und ethnische Herkunft aus.

In dem anthropologischen Merkmalsbild eines Gebietes spiegelt sich seine Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte wider. So zeigen sich in den Karten der anthropologischen Merkmale und Typen die unterschiedlichen Anteile deutscher und slawischer Besiedlung, aber auch regionale Besonderheiten wie das biologische Erbe der alten Prussen oder Salzburger Siedler in Ostpreußen. Die Korrelationen zwischen den Merkmalen und die Ergebnisse einer Hauptkomponentenanalyse bestätigen zudem die traditionellen anthropologischen Typen, insbesondere den nordiden und den osteuropiden Typus.

Zugleich analysiert Vonderach die anthropologischen Merkmale auch in Hinblick auf ihre soziale Verteilung. Es gibt charakteristische Unterschiede zwischen den sozialen Schichten und sozialen Auf- und Absteigern, die sich auch in unserem Material finden, und die auf sozialer Siebung beruhen. Dabei wird auch der Zusammenhang von anthropologischen Merkmalen mit der Schulbegabung überprüft. Daneben spielt für die sozialen Unterschiede aber auch die ursprüngliche ethnische Überschichtung der slawischen Bevölkerung durch Deutsche während der deutschen Ostsiedlung eine Rolle. Ein gesondertes Kapitel ist den anthropologischen Merkmalen des ostelbischen Adels ist gewidmet.


Andreas Vonderach, Jg. 1964, studierte Geschichte und Geographie in Oldenburg und biologische Anthropologie in Mainz und Ulm. Er ist Schüler der Anthropologen Ilse Schwidetzky und Friedrich W. Rösing und hat zahlreiche Publikationen zu anthropologischen, historischen und volkskundlichen Themen veröffentlicht, darunter mehrere regionalanthropologische Untersuchungen innerhalb Deutschlands.

Wolf Dieter Jacobi, Rückkehr

Lyrik und Zeichnungen

95 Seiten, Paperback

Einer, der es nicht leicht hatte im Leben, erklärt seine Liebe zu diesem, zu Mensch, Tier und Natur.
Mag er klagen über den Selbstmord des Freundes, die Einsamkeit in der Stadt, erzwungene Trennung... er findet den Weg zur Verbundenheit mit allem – RÜCKKEHR zum Echten und Schönen.
Wenn er Traumwellen verfällt, sich in Sternen über dem Ort versenkt, Reiten im Schnee zelebriert, die Vision im Norden findet, verbindet er unsere Welt mit ihrem Fundament, der heilenden Natur! Welch ein Geschenk der Zuversicht.