Historische Dokumentationen

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Askania Studiensammlung - Bombenangriffe auf Dresden im Februar 1945 - Opferzahlen

52 Seiten, DIN A5, geheftet
Diese Ausgabe der Askania-Studiensammlung widmet sich den Opferzahlen der Bombenangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 durch die alliierten Luftstreitkräfte unter Befehl des britischen Luftmarschalls Harris. Im Mittelpunkt der Darstellungen steht der Gedächtnisbericht von Oberstleutnant a.D. Eberhard Matthes, der sich ab Januar 1945 als damaliger Major und Bataillonskommandeur eines Infanterieregiments wegen mehrfacher Verwundungen zur Genesung in seiner Heimatstadt Dresden aufhielt. In den ersten Januartagen erhielt er die Versetzung zum Stab des Verteidigungsbereiches Dresden als erster Generalstabsoffizier (Ia). Als am 13. Februar 1945 die Bombenangriffe gegen 22 Uhr begannen, befand sich Major Matthes in Dresden. Seine Erinnerungen schildern eindrucksvoll die grauenhaften Ereignisse am 13., 14. und 15. Februar. Nach Rücksprache mit allen Dresdner Dienststellen meldete Matthes' Stab Ende April 1945 an den Führerbunker in Berlin die amtlichen Opferzahlen: 35.000 identifizierte, 50.000 identifizierbare und 168.000 unkenntliche Leichen, also insgesamt 253.000 Tote. Diese Zahlen stehen in einem auffallenden Gegensatz zu den Ergebnissen der 2004 vom Oberbürgermeister Dresdens berufenen Historikerkommission, die in ihrem Abschlußbericht im Jahre 2009 maximal 25.000 Tote als Opfer des Bombenterrors festgestellt haben will.