Neuerscheinungen 2018

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Rolf Stolz, Aussichten, Auswege

Politische Essays III

197 Seiten, Paperback

ISBN 9783938176634

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In einer besinnungs- und erinnerungslosen Zeit sich überschlagender Schlagzeilen versucht dieses Buch, die langfristigen geschichtlichen Konturen herauszuarbeiten. Zugleich geht es um Gegenwartsbewältigung. Dieser Band setzt drei Bücher des Autors fort - „Machtbestreitung. Politische Essays I“ (Norderstedt 2009), „Auf Nachfrage. Kolumnen und Artikel“ (ebd., 2009), „Wenn es eine Zukunft gibt. Politische Essays II“ (Lindenbaum Verlag, Beltheim 2016) – und bringt Aufsätze vom Beginn der achtziger Jahre bis zur allerjüngsten Vergangenheit.
Nicht zuletzt auf deutscher Seite versuchen Geschichtsfälscher, jede offene Debatte und freie Forschung zu ersticken. Vor über 70 Jahren verbanden sich die Vertreibungen der Deutschen aus dem östlichen und südöstlichen Europa mit Massenvergewaltigungen und Massenmord. Eines der großen Menschheitsverbrechen des Zwanzigsten Jahrhunderts, auf halber Strecke zwischen dem Völkermord an den Armeniern und Assyrern um 1915 einerseits und Srebrenica 1995 andererseits, blieb ungesühnt, wurde unter dem Beton des Status Quo und chauvinistischer Legenden begraben. Doch es schwärt weiter als offene Wunde.

Der Publizist, Photograph und Diplom-Psychologe Rolf Stolz war seit 1967 im SDS aktiv. Seit 1979 gehörte er zur Bundesprogrammkommission der GRÜNEN und bis 1981 zu deren Bundesvorstand. Er ist weiterhin (dissidentisches) Mitglied dieser Partei. Von 1984 bis 1990 war er Sprecher des Initiativkreises „Linke Deutschlanddiskussion", von 1990 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender des „Friedenskomitees 2000 für Entmilitarisierung, Truppenabzug und Selbstbestimmung". Rolf Stolz ist heute Autor u.a. der Wochenzeitung "Junge Freiheit" und der Zeitschrift "COMPACT". 

Johannes Voelker, Die letzten Tage von Kolberg

Kampf und Untergang einer deutschen Stadt im März 1945

208 Seiten + 32 Seiten Bilder, Dokumente und militärische Lageskizzen

ISBN 978-3-938176-30-6 

NEUAUFLAGE: Paperback-Ausgabe

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Als am 4. März 1945 die sowjetischen Truppen vor den Toren Kolbergs standen, begann ein an Härte kaum zu übertreffender Verzweiflungskampf der nur rund 3300 Soldaten unter Führung des Festungskommandanten Oberst Fritz Fullriede gegen eine vielfache Übermacht der russischen und polnischen Verbände.

Kolberg - diese seit 700 Jahren deutsche Hafenstadt in Hinterpommern - war im März 1945 von Flüchtlingen aus West- und Ostpreußen überfüllt. Nur eine zähe und aufopferungsvolle militärische Verteidigung von Stadt und Hafen bot den Bewohnern, Flüchtlingen, Verwundeten und Soldaten die Aussicht, über See zu entkommen und dem Schicksal von Gefangenschaft, Deportation und der Willkür unbarmherziger Sieger zu entgehen.

Während der vierzehntägigen Belagerung und der erbarmungslosen Kämpfe um jeden Stadtteil und jeden Straßenzug gelang die Rettung von 70000 Zivilisten. 2000 überlebende Verteidiger Kolbergs konnten schließlich in den frühen Morgenstunden des 18. März eingeschifft und in Richtung Westen abtransportiert werden. Zurück blieb eine völlig niedergebrannte und verwüstete Stadt.

Der Autor:

Dr. phil. Johannes Voelker (geb. 23.9.1884, gest. 6.2.1958), Historiker und langjähriger Oberlehrer am Domgymnasium in Kolberg, flüchtete am 4. März 1945 mit seiner Familie zu Fuß aus seiner Heimatstadt Kolberg, wurde jedoch von den Russen überrollt und im Dezember 1945 von den Polen ausgewiesen. Nach dem Krieg fand er wieder eine Anstellung als Pädagoge in Stade und gründete 1946 den Verein der Kolberger.