Neuerscheinungen - 2017

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Paul Brandt, Das verschwindende Volk

350 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-938176-62-7

Das deutsche Volk ist in seiner Existenz bedroht. Unser kollektives Bewußtsein, einer Ethnie, einer durch gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte und Abstammung geprägten Gemeinschaft anzugehören, geht mit rasanter Geschwindigkeit verloren. Wir erleben die massenhafte illegale Zuwanderung, eine schleichende Islamisierung unseres Landes, das Schwinden der Inneren Sicherheit durch eine bedrohlich ansteigende Migrantenkriminalität und mit dem spürbaren Verlust unserer Identität als Volk auch eine zunehmende Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Die politisch und medial herrschende Kaste ist sich einig: Deutschland soll in naher Zukunft nicht mehr das Land der Deutschen sein, sondern der Lebensraum für eine amorphe, multikulturelle Bevölkerung.

In einer verständlichen Sprache und basierend auf umfassenden Geschichtskenntnissen schildert der Autor die in mehr als einem Jahrtausend gewachsene deutsche Identität, die schließlich in der Neuzeit im Nationalstaat der Deutschen den angemessenen Rahmen gefunden hat. Überzeugend belegt Paul Brandt, wodurch das Identitätsbewußtsein der Deutschen fast zerstört wurde: die Katastrophen zweier verlorener Weltkriege, den Vernichtungswillen der siegreichen Kriegsgegner, Jahrzehnte der Umerziehung nach dem Zweiten Weltkrieg, den staatlich und durch die Medien inszenierten und geförderten Schuldkult, der bereits ersatzreligiöse Züge annimmt, sinkende Geburtenraten der autochthonen Deutschen als sichtbarem Ausdruck fehlenden Überlebenswillens, den Multikulturalismus als verordnete Staatsdoktrin und eine verhängnisvolle Migrationspolitik der Regierenden in Berlin.
Der Autor beläßt es nicht bei dieser schonungslosen Lagebeschreibung, sondern entwirft mit analytischer Klarheit politische Alternativen zur drohenden Majorisierung der Deutschen durch Migranten. Dieses Werk ist ein eindringlicher Appell, den verhängnisvollen, lemminggleichen Marsch des deutschen Volkes noch kurz vor dem Abgrund zu stoppen.

 

Kurzwerbetext:

Auf der Grundlage umfassender Geschichtskenntnisse geht Paul Brandt dem Phänomen des drohenden Verschwindens des deutschen Volkes nach. Eindringlich legt er dar, dass die Deutschen ihre Identität als Volk bereits weitgehend verloren haben und wegen einer zu niedrigen Geburtenrate vom Aussterben bedroht sind bzw. dass sie durch die von der Politik
und den Medien bewirkte Masseneinwanderung von Angehörigen außereuropäischer Kulturkreise zur bedeutungslosen Minderheit im eigenen Land zu schrumpfen drohen.

Mit dieser niederschmetternden Erkenntnis lässt der Autor den Leser dann jedoch nicht allein. Stattdessen zeigt er in den letzten Kapiteln seines Buches Möglichkeiten auf, wie
das allmähliche Verschwinden eines der für die kulturelle Vielfalt Europas bedeutendsten Völker kurz vor dem endgültigen Niedergang noch gestoppt werden könnte. Dies unterscheidet sein Werk wohltuend von etlichen vergleichbaren Publikationen zur angesprochenen Problematik.

Wilfried Westphal, Ein Septembermärchen. Die Deutschen und ihre Flüchtlinge

Protokoll eines Staatsversagens

240 Seiten, Paperback

Was in Anspielung auf die zum „Sommermärchen“ verklärte Fußballweltmeisterschaft 2006 euphorisch als „Septembermärchen“ gefeiert wurde, endete schließlich in einem Alptraum: der Ansturm von Flüchtlingen im Herbst 2015, der die Deutschen in einen Gefühlstaumel stürzte, aus dem es in der Silvesternacht auf der Domplatte in Köln ein böses Erwachen gab.
Inzwischen ist Ernüchterung eingetreten, doch der Schaden ist immens und wird Deutschland noch lange zu schaffen machen; sofern er sich überhaupt beheben läßt. Denn da es sich bei den Flüchtlingen vorrangig um Muslime handelt, die sich nur schwer integrieren lassen, steht Deutschland vor einer besonderen Herausforderung, die tatsächlich zu meistern es womöglich nicht imstande ist. Schließlich war der Staat schon im Herbst 2015 unfähig, angemessen zu reagieren: sein Versagen kam einer Kapitulation gleich!
Der Autor hat die Entwicklung akribisch aufgezeichnet und zeigt, vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse, auf, was für Deutschland auf dem Spiel steht – die Bewahrung seiner Identität und des inneren Friedens oder der Verlust seiner kulturellen Eigenheit und seines gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Wilfried Westphal ist promovierter Völkerkundler. Wiederholt war er in der Entwicklungshilfe und als Dozent tätig. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und Publizist.

Wolfgang Venohr, Fridericus Rex. Friedrich der Große - Porträt einer Doppelnatur

ISBN 978-3-938176-45-0
517 Seiten, gebundene Ausgabe mit festem Einband
 
Das Buch ist lieferbar!
Die brillante Biographie aus der Feder des bekannten Historikers und Publizisten Wolfgang Venohr. Seine Darstellung, die sich durch großes Einfühlungsvermögen, Detailtreue und Sympathie gegenüber Friedrich II. auszeichnet, ohne jedoch in kritiklose Bewunderung zu verfallen, versucht, die Persönlichkeit dieses Königs in all ihren Facetten auszuleuchten, die Widersprüche in seinem Charakter herauszuarbeiten und ein Porträt dieses Mannes zu zeichnen, das zu einem neuen, an den historischen Tatsachen orientierten Bild führt.

»...ein Lesegenuß höchsten Ranges« DIE WELT

Schon zu seinen Lebzeiten rankten sich zahlreiche Legenden um die Person jenes Preußenkönigs, der als Friedrich der Große in die Geschichte eingegangen ist. In den vergangenen Jahrhunderten hat sich das Friedrichbild wiederholt gewandelt, und seine Person wurde für die unterschiedlichsten politischen Zielrichtungen vereinnahmt. Wer aber war dieser kunstsinnige Preußenkönig wirklich?

Als der achtundzwanzigjährige Kronprinz Anfang Juni 1740 an die Regierung kam, blickte die Welt voller Erwartungen auf ihn, denn er bekannte sich ausdrücklich zu den humanitären Ideen der Aufklärung. Seine ersten Amtshandlungen schienen diese Erwartungen auch zu erfüllen: So hob Friedrich u.a. die Tortur bei Verhören auf, schränkte die Prügelstrafe in der Armee ein, lockerte die Pressezensur und gestattete die freie Ausübung der Religion.

Auf der anderen Seite war der Preußenkönig der Machtpolitiker, dessen politisches Credo darin bestand, das Wohl des Staates zur Richtschnur allen Handelns zu machen. Diese Maxime veranlaßte Friedrich zur territorialen Ausdehnung Preußens durch die Annexion Schlesiens.

In seiner Friedrich-Biographie, die durch ihre Anschaulichkeit besticht, versucht Wolfgang Venohr, jenseits aller Legenden und Glorifizierungen die Persönlichkeit Friedrich II. in all ihren Facetten auszuleuchten, die Widersprüche in seinem Charakter herauszuarbeiten und ein Porträt dieses Mannes zu zeichnen, das zu einem neuen, an den historischen Tatsachen orientierten Bild führt.

Wolfgang Venohr (geb. am 15. April 1925, gest. am 26. Januar 2005) schloß sein Studium der Geschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin mit der Promotion ab. Danach war er bei verschiedenen Tageszeitungen und Fernsehproduktionsgesellschaften tätig. Er lebte bis zu seinem Tod in Berlin.

Auszeichnungen:

Jakob-Kaiser-Preis (1972) und Joseph-E.-Drexel-Preis (1979)

Wolfgang Venohr, Friedrich Wilhelm I. - Preußens Soldatenkönig

ISBN 978-3-938176-46-7
366 Seiten, gebunden, fester Einband
 
Das Buch ist lieferbar!

König Friedrich Wilhelm I. – die Geschichtsschreibung stellte ihn bis heute zu Unrecht in den Schatten seines berühmten Sohnes, Friedrich des Großen. Seine älteste Tochter, Wilhelmine von Bayreuth, zeichnete in ihren Memoiren ein Zerrbild von ihm, das sich von Voltaire bis zu den Liberalen des 19. Jahrhunderts bis zur Verdammung steigern sollte.

Nach Sichtung der zur Verfügung stehenden historischen Fakten rückt der Autor das Bild des "Soldatenkönigs", wie er auch genannt wurde, in ein neues Licht: Friedrich Wilhelm I. (1688 - 1740), der Despot, Berseker, Wüterich und Prügelfetischist, war andererseits ein Wohlfahrtsfanatiker, ein Finanz- und Ökonomiegenie, der erste Staatssozialist der Geschichte, ein "Revolutionär auf dem Thron". Der klügste, mutigste Verfechter der Menschenrechte, der Preußen zum Hort der Toleranz machte, schuf die Voraussetzungen für den Aufstieg Preußens zur europäischen Großmacht und – war der friedlichste König seines Jahrhunderts.

Dr. Wolfgang Venohr präsentiert in dieser überarbeiteten Biographie des "Soldatenkönigs" das umfassende Lebensbild des "widersprüchlichsten, orginellsten und wohl verblüffendsten Herrschers der preußischen Geschichte".

 

"Das war ein nicht genug zu preisender Mann, seiner Zeit wunderbar angepaßt und ihr zugleich voraus. Er hat nicht bloß das Königtum stabilisiert, er hat auch, was viel wichtiger, die Fundamente für eine neue Zeit geschaffen und an Stelle von Zerfahrenheit, selbstischer Vielherrschaft und Willkür Ordnung und Gerechtigkeit gesetzt."

(Theodor Fontane in "Der Stechlin")

Anton Mirko Koktanek, Oswald Spengler. Leben und Werk

Eine Biographie

ISBN 978-3-938176-15-3
560 Seiten + 16 Bildseiten, Paperback


Erscheinungstermin: Oktober 2017

Oswald Spengler (geb. 29.5.1880, gest. 8.5.1936) war einer der wirkungsvollsten und zugleich umstrittensten Denker des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Hauptwerk „Der Untergang des Abendlandes“, dessen erster Band im Frühjahr 1918 erschien, beanspruchte Spengler, eine kopernikanische Wende in der Geschichtsphilosophie einzuleiten. Seine Kernthese lautete, daß die Weltgeschichte die Abfolge von verschiedenen Kulturen darstelle, die von Gesetzmäßigkeiten determiniert sei: „Jede Kultur durchläuft die Altersstufen des einzelnen Menschen. Jede hat ihre Kindheit, ihre Jugend, ihre Männlichkeit und ihr Greisentum.“ In „Zivilisationen“ sah Spengler die Spätzeiten der einzelnen Kulturen, deren Erlöschen und Untergang wie bei alternden Organismen bevorstehe. Dem gegen Ende des Ersten Weltkrieges ins Zerfallsstadium eintretenden Abendland prophezeite er ein bevorstehendes Zeitalter der Diktaturen und des Imperialismus.

Anton Mirko Koktanek, Philosoph und Nachlaßverwalter Oswald Spenglers, konnte für seine große Spengler-Biographie zahlreiche unveröffentlichte Zeugnisse verwenden, darunter auch dichterische Entwürfe Spenglers, Tagebuchnotizen seiner Schwester und nicht zuletzt seine Selbstbetrachtungen, die er als Gedächtnisstützen für die von ihm geplante, jedoch nicht geschriebene Autobiographie verfaßte. So entstand eine außerordentlich kenntnisreiche Lebens- und Werkbeschreibung des Geschichtsphilosophen Spengler, die zugleich einen Schlüssel zum Verständnis der Krisen, Kriege und Revolutionen und der Tragödie der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert bietet.