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3 Germania-Kunstdrucke

3 Germania-Kunstdrucke im Format DIN A3 (29,7 x 42 cm)

1. Germania, Wandbild von Philipp Veit, (1834-1836) Reproduktion

2. Germania 1848 (Philipp Veit 1793-1877)

3. Germania, Friedrich August von Kaulbach (1850-1920)

Beschreibungen finden Sie unter den Einzelmotiven. Siehe unten!

Germania, Wandbild von Philipp Veit, (1834-1836) Reproduktion

vierfarbiger Druck im Format 29,7 x 42 cm (DIN A3)

gedruckt auf seidenmattem Papier, 200g

Germania, Wandbild von Philipp Veit, entstanden 1834–1836: Die mit Eichenlaub bekrönte Germania ist umgeben von einer Vielzahl von Symbolen, die in der Epoche der Romantik mit Deutschland verbunden waren, etwa die Reichskrone, das Wappen des Heiligen Römischen Reichs, die Wappen der Kurfürsten, das Reichsschwert und die Rheinlandschaft.

Germania, 1848 (Philipp Veit 1793-1877)

vierfarbiger Druck im Format 29,7 x 42 cm (DIN A3)

Papier: 170g, mattgestrichen

Die Germania ist ein Gemälde, das Philipp Veit (1793–1877) im März 1848 als Nationalallegorie Deutschlands geschaffen hat. Während der Frankfurter Nationalversammlung hing es in der Paulskirche vor der Orgel auf der Empore.

Auf dem Gemälde trägt die Personifikation Germania die deutsche Fahne (Schwarz-Rot-Gold als Symbol deutscher Einheit), einen Eichenlaubkranz (Treue), das Reichsschwert (Wehrhaftigkeit) sowie einen Hanf-Zweig (als Friedenssymbol). Auf Germanias Brust ist der Doppeladler in Schwarz auf Gold des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation abgebildet, der seit der Regierungszeit Kaiser Sigismunds in der Form verwendet wurde. Die hinter ihr aufgehende Sonne soll eine neue Zeit symbolisieren und ihr Blick ist in eine unbestimmte Zukunft gerichtet. Links befinden sich zu ihren Füßen gesprengte Fesseln, ein Symbol für die Freiheit. Heute befindet sich das Gemälde im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Eine Kopie davon findet man im Haus der Geschichte in Bonn:

Die Germania ist seit Jahrhunderten die nationale Personifikation Deutschlands.

Germania, Friedrich August von Kaulbach (1850-1920)

Germania / Druck im Format DIN A3 (29,7 cm x 42 cm)

Friedrich August von Kaulbach (1850-1920), Deutschland August 1914 Öl/Leinwand, 192 x 147 cm

© Deutsches Historisches Museum, Berlin

Lizenzdruck Lindenbaum Verlag

Unter dem Titel "Deutschland August 1914" stellt Friedrich August von Kaulbach seine "Germania" als Personifizierung des Deutschen Reiches vor einem nächtlichen Hintergrund mit flammendem Horizont dar. Den grimmigen Blick leicht nach links gerichtet, beherrscht sie mit ihrer wehrhaften Gestalt die Bildfläche. Mit der der ottonischen Reichsinsignie nachempfundenen Kaiserkrone auf dem Kopf, dem bloßen Schwert, dem wappengeschmückten Schild und dem "weiblichen" Brustharnisch verkörpert sie Deutschland in seiner Abwehrbereitschaft bei Beginn des Ersten Weltkrieges, denn in Deutschland herrschte - wie in allen kriegbeteiligten Ländern - die Überzeugung vor, einen Verteidigungskrieg führen zu müssen. Ihr martialisch-entschlossenes Auftreten entspricht der Kampfbereitschaft der Deutschen zur Verteidigung der Heimat. Der flammenglühende Hintergrund evoziert das Feuer als essentielles Element der ikonographischen Bildtradition des Krieges.

Ernst Jünger (1929), Portrait gemalt von Rudolf Schlichter, Farbdruck

vierfarbiger Druck im Format 29,7 x 42 cm (DIN A3)

Im Original: Ölfarben auf Leinwand 94 x 64 cm

Diese Reproduktion eines Gemäldes zeigt Ernst Jünger, den literarischen Chronisten des 20. Jahrhunderts, der mit seinen Kriegsbüchern ("In Stahlgewittern", "Der Kampf als inneres Erlebnis", "Das Wäldchen" und "Feuer und Blut") der bekannteste Vertreter des "heroischen Nihilismus" wurde und sich mit seinen späteren Werken einem "magischen Realismus" zuwandte, eindrucksvoll ruhig und gelassen vor einem rotglühenden, unheilkündenden Hintergrund.

Ernst Jünger (um 1929), gemalt von Rudolf Schlichter. Rudolf Schlichter (1890-1955) schrieb 1930 an einen Freund: "Ich verkehre viel mit den sogenannten Neuen Nationalisten, besonders mit Ernst Jünger, den ich auch gemalt habe; das sind erstaunlich anständige Menschen; ich habe links nie diese unzweideutige Gradheit menschlicher Gesinnung gefunden wie dort. Mit Ausnahme bei den KPD-Arbeitern, aber nicht bei den halb links gerichteten Intellektscheißern."