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Reinhard Schmoeckel, Pommersches Schicksal

Das Leben des Musketiers Johann Christian Schmoeckel aus Rügenwalde

Historischer Roman

Hinterpommern im 18. Jahrhundert

Wer von den hunderttausenden Deutschen, deren Vorfahren aus dieser Provinz stammen, weiß etwas davon, wie diese dort gelebt haben?

Das Buch, das der Leser in der Hand hält, ist – ja, was eigentlich?

– Die Biografie eines Mannes, der der Ur-Ur-Großvater des Autors dieses Buches war und der damals in Hinterpommern lebte. Außer einigen wenigen Daten und Angaben ist aus Urkunden nichts über diesen Mann bekannt. Daher musste der Biograf manches „erfinden", allerdings mit der Erfahrung und der Darstellungskraft eines Schriftstellers, der sich in der Geschichte Deutschlands gut auskennt.

– Zugleich eine ehrender Rückblick auf die Bauerngeschlechter, die ab dem Mittelalter Pommern über viele Jahrhunderte zu einer blühenden deutschen Landschaft gemacht haben, und darin auf alle „Schmoeckels, Schmökels, Schmekels" usw. (sie alle stammen von dort und waren einst verwandt).

– Ein historischer „Roman", der überraschend anschaulich die Lebensumstände und gesellschaftlichen Verhältnisse in Pommern vor 200 und mehr Jahren beschreibt, bei Bauern und Bürgern, Soldaten und „Zivilisten".

– Eine Darstellung wichtiger Vorgänge in der Geschichte des Königreichs Preußen, die heute keiner mehr kennt, allerdings aus der Sicht einer Provinz fern der Hauptstadt und der Leute dort.

Reinhard Schmoeckel, geb. 1928 in Berlin, journalistische Ausbildung, Dr. jur., langjährige Tätigkeit in der Nähe des „politischen Lebens" in Bonn (Bundestag, Bundespresseamt, Bundeskanzleramt, Bundespräsidialamt, zuletzt Leiter der persönlichen Büros des ehem. Bundeskanzlers Kiesinger und des ehem. Bundespräsidenten Carstens).

Nebenbei Autor mehrerer erfolgreicher populärwissenschaftlicher Bücher über deutsche und europäische Vor- und Frühgeschichte, sowie mehrerer historischer Romane über wichtige, aber unbekannte Ereignisse in der deutschen Geschichte, verfasst nach dem Anspruch: 90 Prozent Geschichte, 10 Prozent Roman

Hans Deichelmann, Ich sah Königsberg sterben

Aus dem Tagebuch eines Arztes von April 1945 bis März 1948
 
ISBN 978-3-926584-73-1
326 Seiten, Paperback
Hans Deichelmann arbeitete als Arzt in Königsberg und blieb auch nach der Einkesselung der Stadt durch die Rote Armee im Frühjahr 1945 in der alten Hauptstadt der Provinz Ostpreußen. Hier verfaßte er sein Tagebuch, das das Leiden und Sterben der zurückgebliebenen Bewohner, ihren Überlebenskampf, den täglichen Terror der sowjetischen Besatzungstruppen und das Warten auf die ersehnte Ausreise schildert. Der Leser erlebt voller innerer Erschütterung mit, wie eine deutsche Stadt und ihre Kultur in wenigen Jahren für immer zerstört wurden. Von den über 100 000 Menschen, die sich bei der Eroberung der Stadt durch die russischen Truppen noch in Königsberg befanden, überlebten nur 25 000 die drei Jahre der Gewaltherrschaft, des Hungerns und der Seuchen bis zum März 1948.

 

Zeitschrift wir selbst / Sonderausgabe zum Thema Vertreibung der Deutschen

Vertreibung - Wiederkehr des Verdrängten

168 Seiten, Format: DIN A4, Paperback

Inhaltsverzeichnis:

 

1. Verfassungspatriotismus heißt Krieg, Henning Eichberg.

2. Zur Aktualität des Rechtes auf die Heimat, Alfred-M. de Zayas.

3.Menschenwürde ist unteilbar, Heinz Nawratil.

4. Das große Schweigen oder: Die Unfähigkeit zu trauern, Gerhard Schwarz.

5. Der Tod im Leben, Henning Eichberg.

6. Der Schrecken hatte viele Namen, Arno Surminki.

7. Vertreibung der Deutschen - die Fakten im Überblick, Alfred Theisen.

8. Augenzeugen berichten.

9. Kinderschicksale der Deutschen in Jugoslawien.

10. Schicksalsjahre in Sibirien, Nelly Däs.

11. "Meine Familie kommt aus..." Prominente Vertriebene und die Vertreibung.

12. Verdrängte oder bewältigte Vergangenheit? Eine politpsychologische Analyse, Karlheinz Wunderlich.

13. Tschechische Debatten über die Vertreibung der Deutschen.

14. "Genosse, du theoretisierst zu viel!" Interview mit Ludek Pachmann.

15. Schatten der Vergangenheit. Anmerkungen zur polnischen Vertreibungsdebatte, Witold Stankowski.

16. Der Vertreibungskomplex. Voraussetzungen einer deutsch-polnischen Verständigung, Artur Hajnicz.

17. Politisch-psychologisch brisant. Die Vertreibung in der deutschen Zeitgeschichtsschreibung, Herbert Ammon.

18. Vertreibung dreifach, Baldur Springmann.

19. Die zwei Seiten der Selbstbestimmung, Jens Jessen.

20. "Die Identität der Palästinenser wiederherstellen". Interview mit Abdallah Frangi, Leiter der Generaldelegation Palästinas in Bonn.

21. Krieg heißt sterben und töten, Friedrich Baunack.

22. Für eine europäische Politik auf der Grundlage des Völkerrechts. Der Kosovo-Krieg als Lehrstück, Lothar Penz.

23. Bedrängtes Tschetschenien, Nadin Lam.

24. Für Demokratie und Frieden in der Türkei und in Kurdistan, Mehmet Sahin.

25. "Man sollte das Verbot der PKK endlich aufheben". Interview mit dem kurdischen Politiker und Öcalan-Berater Ali Homam Ghasi.

26. Das gute Volk. Über multikulturelles Miteinander, Henning Eichberg.

27. Auswahlbibliographie zum Thema Vertreibung.

28. Wer ist das Subjekt der Kultur? Über Identitätsarbeit, Kunst und Volk, Henning Eichberg.

29. Politik der Differenz. Über den Gegensatz von Ethnopluralsmus und Nationalismus, Winfried Knörzer.