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Hans Hellmut Kirst, Deutschland, deine Ostpreußen

Ein Buch voller Vorurteile

»Wer Ostpreußen und seine Menschen kennt, der wird an diesem Band seine helle Freude haben können... Launig und schmunzelnd plaudert Kirst von der Lust am Festefeiern, der Freude am Herzhaften und Handfesten, dem Grundsatz ›Nur kein Streit‹; mit gewissem Stolz erzählt er von den großen Leuten seiner Heimat, und ohne Resignation klingt das Buch mit der Mahnung aus, sich solcher Landschaften wie Ostpreußen zu erinnern wie möglicher letzter Paradiese...« (»Wirtschaft und Erziehung«)

»Ein Buch voller Humor – aber auch getränkt von Wehmut« (»Kölnische Rundschau«)

»Wir fühlen uns bei der Lektüre wieder zu Hause« (»Ostpreußenblatt«)

Hans Hellmut Kirst, der international erfolgreichste deutsche Autor der Nachkriegszeit, wurde am 5. Dezember 1914 in Osterode in Ostpreußen als Sohn eines Gendameriebeamten geboren. Von 1933 bis 1945 diente Kirst als Berufssoldat. Mit seiner später verfilmten Romantrilogie »08/15«, seinen Welterfolgen »Fabrik der Offiziere« und »Die Nacht der Generale« fand Hans Hellmut Kirst auch literarische Anerkennung.

ISBN 978-3-938176-11-5

156 Seiten, gebunden. fester Einband

 

Hermann Sudermann - Der Katzensteg

Roman
Preußen steht im Krieg mit den Truppen Napoleons, der Deutschland besetzt hält. Das deutsche Volk ist gespalten in Anhänger Bonapartes und erbitterte Gegner der Franzosen. Auch der junge Graf Boleslav von Schranden verläßt voller Zorn das Haus seines bonapartistisch gesinnten Vaters. Er schließt sich unter falschem Namen der preußischen Landwehr im Befreiungskrieg gegen Napoleon an. Sein Vater zwingt indes seine Dienstmagd Regine, eine Truppe franzsösischer Soldaten heimlich über den Katzensteg zu führen, damit sie einer Gruppe preußischer Soldaten in den Rücken fallen können. Mit dieser Tat macht sich der alte Graf Schranden alle Bewohner der Umgebung zu Feinden. Sein Sohn dagegen wird als Kriegsheld gefeiert, weil er maßgeblich zu Niederlage und Rückzug der Franzosen beigetragen hat. Als der Krieg vorüber ist, kehrt der junge Graf Schranden nach Hause zurück, um seinen Vater zu beerdigen, der auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Doch niemand will ihm helfen, nicht einmal der Pfarrer. Als Boleslav die Bestattung seines Vaters erzwingt, schmieden haßerfüllte Dorfbewohner ein Komplott gegen ihn. Nur die Magd Regine steht ihm bei.
Ein großartig und packend erzähltes dramatisches Panorama ostpreußischer Geschichte erschließt sich dem Leser.
276 Seiten, gebunden, Hardcover

H. Gräfin von Schall-Riaucour; Generaloberst Franz Halder

Generalstabschef des deutschen Heeres 1938 - 1942

ISBN 3-938176-05-9

468 S. + 16 Bildseiten, gebunden, Hardcover

Die Autorin Heidemarie Gräfin von Schall-Riaucour, Enkelin des Generalobersten Franz Halder, konnte für diese Biographie des früheren Generalstabschefs des deutschen Heeres (1938 - 1942) eine Fülle unveröffentlichten Materials verwenden. Neben Korrespondenzen und Fallstudien aus Halders Privatarchiv stützte sie sich vor allem auf direkte Äußerungen und Feststellungen des bedeutenden Militärstrategen. Damit erhält dieses Werk den Rang einer Primärquelle.

Halder war ein auch vom Gegner geachteter militärischer Fachmann und ein moderner Feldherr mit Intuition und operativer Begabung, der frühzeitig den hohen Stellenwert der Panzerwaffe für die Kriegsführung erkannte. Undogmatisch und mit viel Verständnis für die Weiterentwicklung von Strategie und Taktik durch die Technik, galt er als überragender Bewegungsstratege. Die großen militärischen Erfolge der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1939 bis zu seiner Entlassung durch Hitler im September 1942 waren maßgeblich das Ergebnis seiner Generalstabsarbeit.

Der gläubige Protestant und leidenschaftliche deutsche Patriot, der einer alten bayerischen Offiziersfamilie entstammte, erkannte bereits früh die verhängnisvolle Politik Hitlers. Aus politisch-sittlicher Verantwortung vor Nation und eigenem Gewissen suchte Halder – zwischen traditionellem militärischen Gehorsam und Auflehnung gegen eine als unmoralisch erkannte Staatsmacht – einen Weg des Widerstandes innerhalb der Führung der Deutschen Wehrmacht.

 

Die sichere und bestimmte Diktion des Buches läßt etwas von der Art Halders spüren. Seine dokumentarischen Grundlagen und sein bekenntnishafter Charakter geben ihm hohen Quellenwert.

Prof. Karl Bosl

Die Autorin war in der glücklichen Lage, unveröffentlichtes Material aus dem Privatarchiv Halders benutzen zu können. Man spürt, daß sie viele Gespräche mit Halder geführt hat. So stellt ihre Arbeit bis zu einem gewissen Grade einen Ersatz für die Memoiren dar, zu denen sich der Generaloberst niemals entschließen konnte...

Die Beziehungen zwischen Politik und Militär, besonders die Institution des Generalstabs, rücken mit Recht immer wieder in den Mittelpunkt. Daneben aber wird das Bild der Persönlichkeit Halders so deutlich, wie es bisher in keiner Darstellung der Fall gewesen ist.

Prof. Walter Bußmann

Dieckert / Großmann, Der Kampf um Ostpreußen

Der umfassende Dokumentarbericht über das Kriegsgeschehen in Ostpreußen

Zur Zeit vergriffen!!!

 

ISBN 978-3-938176-16-0

264 Seiten (mit 14 militärischen Lageskizzen) + 24 Bildseiten, gebunden, Hardcover

 

Diesem großen und umfassenden Dokumentarbericht über das Kriegsgeschehen in ganz Ostpreußen liegt eine einzigartige Materialsammlung zugrunde, die Major Kurt Dieckert in jahrelanger Kleinarbeit und mit größter Genauigkeit zusammengetragen hat.

Sie ermöglichte es den Verfassern – nach ergänzenden Befragungen hoher Offiziere, einfacher Landser und Zivilisten – den Ablauf des Kampfes systematisch und lückenlos zu rekonstruieren und klar gegliedert zu schildern. Dabei stellt dieses Buch nicht nur die Frontentwicklung von den ersten Auswirkungen des Zusammenbruchs der Heeresgruppe Mitte bis zum erschütternden Ende im Samland dar, sondern auch die Ereignisse im Hinterland. So z.B. das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, die Maßnahmen des Gauleiters Koch und die Schrecken der Flucht.

Otto Lasch, So fiel Königsberg

Kampf und Untergang von Ostpreußens Hauptstadt

ISBN 978-3-938176-16-0

160 Seiten (mit 8 militärischen Lageskizzen) + 16 Bildseiten, gebunden, Hardcover

zur Zeit vergriffen!

Erst im Spätherbst 1955 kehrte General Otto Lasch – seit 27. Januar 1945 Kommandant der Festung Königsberg – nach langen schweren Jahren aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Dies ist sein erschütternder Bericht über das Ende der zum Bollwerk gegen die anstürmende Rote Armee gewordenen alten Hauptstadt Ostpreußens, zu deren Übergabe sich der General entgegen Hitlers Befehl entschloß, um in aussichtsloser Lage wenigstens noch Menschenleben zu retten.

Die Geschichte vom Fall der Festung und die einzelnen Stadien der militärischen Entwicklung sind hier authentisch dargestellt. Zahlreiche Aussagen überlebender Zeitzeugen wurden mit verarbeitet. Dabei vermitteln vor allem die Schilderungen der mit äußerster Härte geführten Abwehrkämpfe durch beteiligte Wehrmachtssoldaten ein anschauliches Bild der dramatischen Ereignisse. Fotos, Karten und ein Anhang mit Zeittafel, Namensaufstellungen, OKW-Berichten usw. bilden eine fundierte sachliche Ergänzung.

Eine Dokumentation unvorstellbaren Grauens und des Leidens von Zivilisten und Soldaten während des Kriegsgeschehens in Königsberg von Oktober 1944 bis zur Kapitulation am 9. April 1945.

Hans von Ahlfen, Der Kampf um Schlesien

Ein authentischer Dokumentarbericht

 

ISBN 978-3-938176-17-7

280 Seiten (mit 10 militärischen Lageskizzen) + 16 Bildseiten, gebunden, Hardcover

Der Verfasser dieser groß angelegten, systematischen Darstellung über die Kriegsereignisse in ganz Schlesien, Generalmajor Hans von Ahlfen, hat dort selbst gekämpft. Durch mühevolle Forschungen, durch Befragungen vieler Persönlichkeiten – von Oberbefehlshabern der Armeen bis zu Bataillonsführern, von hohen Verwaltungsbeamten bis zu einfachen Flüchtlingen – sowie durch das Studium neu erschlossener Quellen konnte er das ergänzende authentische Material erarbeiten, das, zusammen mit seinen persönlichen Erinnerungen, diesem Dokumentarbericht zugrunde liegt.


Der gesamte Ablauf des Kampfes vor, in und um Schlesien ist hier in klarer Gliederung dargestellt. Dabei wird nicht nur über das Geschehen an der Front, sondern auch über die Ereignisse im Hinterland und über die Schrecken der Flucht berichtet. Im Anhang finden sich unter anderem die Namen der am Kampf beteiligten Einheiten sowie wichtige Zeitdokumente mit Lagekarten.

Hans von Ahlfen / Hermann Niehoff, So kämpfte Breslau

Verteidigung und Untergang von Schlesiens Hauptstadt

ISBN 978-3-938176-18-4

172 Seiten (mit 7 militärischen Lageskizzen) 

+ 16 Bildseiten, gebunden, Hardcover

zur Zeit vergriffen!

Nachauflage: August 2015

Die Festung Breslau kämpfte noch, als Hitler schon tot und Berlin gefallen war. Erst am 6. Mai 1945 kapitulierte der Festungs-kommandant General Niehoff. Monate eines besonders harten und leidvollen Abwehrkampfes hatten bis dahin Soldaten und Zivilisten der von der Roten Armee eingeschlossenen Stadt erdulden müssen. Wie war dieser lange Kampf möglich? Und welchen militärischen Sinn hatte er? In diesem erschütternden Dokumentarbericht geben diejenigen Männer auf diese Fragen umfassend Antwort, die über die Verteidigung Breslaus militärisch zu entscheiden hatten: Generalmajor Hans von Ahlfen (1. Februar bis zum 8. März 1945) und General Hermann Niehoff (9. März 1945 bis zur Kapitulation am 6. Mai 1945), die beiden letzten Festungskommandanten.

Durch mühevolle Nachforschungen und zahlreiche Befragungen damaliger Mitkämpfer und ziviler Mitarbeiter konnten die Generäle eine authentische Darstellung vom Kampf und Ende der Festung Breslau mit der gesamten militärischen Entwicklung und den Ereignissen im Inneren der Stadt rekonstruieren.

Der deutsche Geheimdienst, Gert Buchheit

Spionageabwehr im Dritten Reich

Das mit Abstand beste Buch über den deutschen Geheimdienst und ein faszinierend geschriebener Bericht über eines der dunkelsten Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte.

Deutschlandfunk


Es ist das Verdienst von Gert Buchheit, daß nunmehr eine Gesamtdarstellung der Geschichte der militärischen Abwehr vorliegt. Ein ehrliches Buch, das mit Liebe, Sorgfalt und Sachverstand geschrieben wurde.

Westdeutscher Rundfunk


Gert Buchheits Werk ist der erste Versuch einer Gesamtdarstellung. Bisher ist die geschichtliche Entwicklung noch nie so klar dargelegt worden.

Für alle, die Canaris noch erlebt haben, für alle ehemaligen Angehörigen des von ihm geführten Geheimdienstes, für alle anderen Interessierten rangiert Buchheits Geschichte des militärischen Geheimdienstes an erster Stelle.

Frankfuter Allgemeine Zeitung


Das Buch hat drei Vorzüge: Es ist exakt, es ist sachlich und verzichtet auf jede kitschige Romantisierung, die bei diesem Thema nahegelegen hätte, und es umfaßt den gesamten, sehr komplizierten Tatbestand.

Frankfurter Neue Presse


Hier bewegt sich die Darstellung um eine der interessantesten Erscheinungen der neueren Militärgeschichte Deutschlands, der auf dem gefährlichen Grat wanderte, welcher sich über den Abgründen der SS und Gestapo Heydrichs und Schellenbergs auftat. Noch nie zuvor wurde der „Fall Oster“ so eindringlich beschrieben.

Das Buch birgt weitere Subtilitäten: Buchheit schildert zum ersten Male das „Unternehmen Dora“, die Expedition Tschadsee, die Aktion „Salam“ und die wagemutigen Aktionen des Todeskommandos der „Brandenburger“.

Telegraf


Es gibt wohl eine Reihe von Einzeldarstellungen zu einigen Fällen und Problemen des deutschen Geheimdienstes; die erste grundlegende und – wenn man das bei einem so schwer durchschaubaren und dazustellenden Gegenstande sagen kann – systematische Arbeit aber hat Gert Buchheit jetzt vorgelegt. Der Autor hatte den Vorteil – und die nicht geringe Aufgabe -, unbekanntes, zum Teil erst vor kurzem aus den USA zurückerhaltenes Aktenmaterial und rund hundert Berichte ehemaliger hoher Abwehroffiziere auswerten zu können.

Das Parlament



Gert Buchheit ist 1900 in Saargemünd geboren. Er studierte in Heidelberg, Bonn und Erlangen Geschichte, deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Romanistik und Philosophie und promovierte 1922 bei Professor Oskar Walzel. Im Zweiten Weltkrieg war er Offizier im Generalstab des Militärbefehlshabers in Frankreich. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen „Hitler der Feldherr“, „Soldatentum und Rebellion“ und „Ludwig Beck. Ein Patriot gegen Hitler“ (ebenfalls im Lindenbaum Verlag erschienen).

Gert Buchheit, Generaloberst Ludwig Beck

Ein Patriot gegen Hitler. Biographie

Generaloberst Ludwig Beck war das militärische Haupt des deutschen Widerstands gegen Hitler. Tief verwurzelt in der soldatischen Tradition Preußens, erkannte er frühzeitig die verhängnisvolle Politik Hitlers, die Deutschland in einen Krieg und damit in den Untergang führen mußte. Der hochtalentierte Offizier wurde im Oktober 1933 Chef des Truppenamtes im Reichswehr-Ministerium und im Juli 1935 Generalstabschef des Heeres. Bis 1938 versuchte Beck, mit Denkschriften, Aktennotizen und Vorträgen die Außenpolitik Hitlers zu beeinflussen. In seiner kompromißlosen Ablehnung eines Kriegsrisikos forderte er 1938 vergeblich die Generalität zum geschlossenen Rücktritt auf, um den drohenden Krieg in Europa zu verhindern. Im Sommer 1938 stellte er seinen Posten zur Verfügung und wurde schnell zum Mittelpunkt der militärisch-bürgerlichen Opposition. Der Generaloberst beteiligte sich an den Attentatsplänen und sollte nach dem Tod Hitlers provisorisches Staatsoberhaupt werden.

Nach dem Scheitern des Anschlags am 20. Juli 1944 versuchte Beck, im Berliner Bendlerblock Selbstmord zu begehen. Als dies scheiterte, ließ ihn Generaloberst Fromm erschießen.

Ludwig Beck handelte als deutscher Patriot, dem der Widerstand gegen Hitler zur sittlichen Pflicht wurde. Generaloberst Beck war eine von der Liebe zu seinem Volk bestimmte militärische Führerpersönlichkeit, von der der Historiker Helmuth Krausnick schreibt, er sei „seiner ganzen Anlage nach zum Gegner des Nationalsozialismus bestimmt und... der vornehmste Repräsentant des ‘anderen Deutschland’ überhaupt".

ISBN 3-938176-01-6

416 Seiten, gebunden, Hardcover

Anton Jakob Beyer, Der Baum im Niemandsland

Kriegserinnerungen von der Ostfront

176 Seiten, gebunden, Hardcover, 5 Bilderseiten

ISBN: 978-3-938176-28-3

vergriffen!!

 

Donnergrollen des herannahenden Krieges beim RAD-Ernteeinsatz in Ostpreußen, Offiziersausbildung, erste Kampfeinsätze an der Ostfront im erbitterten Ringen um Rshew, Rückzug unter widrigsten Umständen – und immer wieder bewegende zwischenmenschliche Begegnungen: Anton Jakob Beyer, als 22-Jähriger bereits Oberleutnant und Kompaniechef, widmet seine Erinnerungen an die Kriegszeit „denen, die den Krieg verloren haben und die deswegen keine Helden sind“.